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Spreadshirt ändert die Designpreise – Community in Aufruhr

Ihre Designer für Ihr T-Shirt Business

Spreadshirt ändert die Designpreise – Community in Aufruhr

Spreadshirt senkt Designerpreise

Die PoD Community ist in Aufregung! Zum 2. März 2020 hat Spreadshirt angekündigt ihre Design-Preise auf 3,00 € für T-Shirts zu reglementieren!

Blog Artikel zur Preisänderung von Spreadshirt

Blog Artikel zur Preisänderung von Spreadshirt

Es klingt beim ersten Blick wie ein Sahnehäubchen für alle Designer, die ihre Designs auf Spreadshirt anbieten. Endlich mehr verkaufen! DURCH WENIGER PROFIT!

Das klingt erst einmal widersprüchlich, aber schauen wir uns einmal diese konkrete Aussage genauer an.

Spreadshirt will in erster Linie den Designpreis festschreiben. Bei T-Shirt wären das 3,00 € pro Design. 

Begründen tut das Spreadshirt damit, dass man durch den geringeren Endkundenpreis auch letztendlich mehr verkauft. Gleichzeitig kosten alle T-Shirts dann denselben Preis, was eine Kaufentscheidung für den Käufer „erleichtern“ sollte.

Tatsächlich gibt es Kunden, die lieber ein paar Euro mehr bezahlen, da sie denken, das Design bzw. das T-Shirt sei hochwertiger, als das billigere Shirt. Dieses Vorurteil wird damit erst einmal beseitigt, da alle Shirts denselben Preis besitzen.

Großes Gejammere in der Community

Ich bin in diversen PoD Facebook Gruppen aktiv und überall begann das große Gejammer, über den Preisverfall ihrer Designs. Interessant ist, dass einige Größen der Szene, einmal ihren Designpreis mit 15 € nannten. Dieses wäre dann schon ein drastischer Einschnitt, denn er müsste dann 5 Shirts verkaufen, um denselben Gewinn zu erwirtschaften. 

Schaut man sich dann aber einmal die Preise auf Spreadshirt an, stellt man schnell fest, dass die meisten Designs sogar unter drei Euro angeboten werden! Höhere Preise sind tatsächlich die Ausnahme! Warum also dann der Aufschrei?

Fakt ist doch, dass nur ein Bruchteil der Designer die Regelmäßig bei Spreadshirt Designs hochladen, vom Umsatz selbst leben können. Das war früher anders, als es noch eine kleine Einnahmenische war. Mittlerweile werden jeden Tag tausende von Designs allein bei Spreadshirt hochgeladen. So ist es auch nicht verwunderlich, das bei Spreadshirt immer wieder Designs aus unerklärlichen Gründen nicht zugelassen werden. Der Neueinstieg in das PoD Business ist nicht mehr so einfach wie vor ein paar Jahren. Das wird auch deutlich an den vielen Bewerbungsablehnungen von Merch by Amazon.

Petition gestartet

Ich persönlich muss zugeben, dass ich solche Petitionen von Haus aus für nicht erfolgreich ansehe. Erstens habe ich mich mit Petitionen bereits intensiv beschäftigt und zweitens ist mein Fazit erschütternd was die Erfolgsaussichten entsprechen.

Fakten die gegen diese Petition sprechen:

  1. Die Petition wurde am 6. Februar gestartet und die Unterschriften werden 3 Monate lang gesammelt.
  2. Die Preisumstellung findet aber bereits am 02. März statt. 
Mit dieser Petition wollen wir (die Designer) dieses Preismodell stoppen.
Mit dieser Petition wollen wir (die Designer) dieses Preismodell stoppen.

3. Kein Marketingkonzept hinter dieser Petition. Es ist fraglich ob Spreadshirt überhaupt schon weiß das diese Petition besteht.

Nach 5 Tagen wurden zwar bereits 761 Unterschriften getätigt, schaut man sich jedoch die Nutzerzahlen diverser PoD Gruppen auf Facebook an ist das ehern ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die meisten Designer scheint es also nicht groß zu jucken, das Spreadshirt die Designpreise senkt. Man könnte jetzt vermuten das diese ihre Designs derzeit für 1 Euro und weniger verhökern, um überhaupt Verkäufe zu generieren.

Auf die Idee zu kommen Spreadshirt dort zu treffen, wo es weh tun kommt jedoch bisher keiner!

Spreadshirt hat ihren Gewinn von 10 Millionen Euros im letzten Jahr ganz allein den unzähligen Designern zu verdanken. Denn die liefern das eigentliche Produkt, was Spreadshirt anbietet. In der regel werden Massen T-Shirt durch die Designs aufgepimpt, damit sie sich überhaupt verkaufen. So kann man sich das Geschäftsmodell von Spreadshirt vorstellen.

Wie dumm würde wohl die Geschäftsführung von Spreadshirt aus der Wäsche schauen, wenn auf einmal tausende von Designern ihre Designs über Nacht offline nehmen würden. Das Gewinnträchtige Geschäftsmodell würde ins Wanken geraden.

Leider wird man hier auch keine Mehrheit für so eine Aktion finden. So wird die Preisänderung kommen. Dem Designer bleibt dann zu überlegen was er macht. Löscht er seine Designs und geht zu einem anderen Anbieter, oder akzeptiert er die Preise und hofft, dass es sich letztendlich für ihn rechnet. Zum Abschluss möchte ich euch noch das Video nicht vorenthalten, was der Starter der Petition Online gestellt hat. Die Ansätze in seinen Aussagen sind völlig richtig. Nur sehe ich persönlich den Weg über eine Petition, ohne eine PR-Aktion als nutzlos und verschwendete Zeit an!